Stadtteilreport München Ramersdorf

Gegensätze ziehen sich an – im Stadtteilreport München Ramersdorf wird dies sehr deutlich.

Der Stadtteil Ramersdorf gehört zum 16. Stadtbezirk Münchens. In Perlach-Ramersdorf leben aktuell nach Angaben des Statistischen Amtes 110.099 Menschen. Der Bezirk hat eine Fläche von fast 20 Quadratkilometern und ist der bevölkerungsreichste Stadtteil der bayerischen Landeshauptstadt. Ramersdorf ist geprägt von Gegensätzen. Einerseits steht der Stadtteil für sozialen Wohnungsbau, andererseits bilden hübsche, kleine Wohnsiedlungen das Bild von Ramersdorf. Weil hier wichtige Straßen zusammenlaufen und hier die Autobahn München-Salzburg endet, nennen die Münchner Ramersdorf auch gern ihr „Tor zum Süden“.

Geografisch befindet sich Ramersdorf im Süd-Osten Münchens zwischen Obergiesing und Perlach. Im Norden grenzen die Münchner Stadtbezirke Au-Haidhausen und Berg am Laim. Die erste urkundliche Erwähnung von Ramersdorf findet sich zwischen 1006 und 1022, als der Stadtteil noch Rumoltesdorf hieß. Der Name bezieht sich auf die Familie Rumoltes. Ramersdorf wurde als Gemeinde 1818 gegründet und 1864 nach München eingemeindet. Im Jahre 1930 erfolgte die Fusion mit der Nachbargemeinde Perlach zu einem Stadtbezirk.

Ramersdorf steht für vielfältige Kontraste. Zum einen finden sich in der „Mustersiedlung Ramersdorf“ aus den 1930er-Jahren schöne Plätze. Das Viertel entstand in erster Linie, um Familien günstiges Wohnen im Grünen zu ermöglichen. Heute noch erhalten sind viele Wohnanlagen, darunter das Ensemble um den Löhleplatz. Errichtet als Großsiedlung schrieben die Stadtväter Münchens Stadtenwicklungsgeschichte: Der Ortsteil Neuramersdorf steht als Synonym für den Beginn des sozialen Wohnungsbaus in der Landeshauptstadt. Deutlichen Zuwachs erfuhr Ramersdorf ab den 1960er-Jahren mit der Ansiedlung wichtiger Industrieunternehmen wie Zündapp oder Siemens. Dadurch stieg die Nachfrage nach Wohnraum.

Infrastruktur von Ramersdorf

Engmaschig ist in München-Ramersdorf das Netz an Kindertageseinrichtungen und Schulen: Neben 108 Kitas, Horten und Kindertageseinrichtungen verfügt Ramersdorf gemeinsam mit Perlach über zwölf Grundschulen, vier Mittel- und Hauptschulen, vier Realschulen, zwei Gymnasien, zwei Allgemeinbildende Schulen und zudem über drei Berufsschulen. Naherholung verspricht der 1982 fertiggestellte Ostpark, der mit fast 16 Hektar Fläche Ruhe und Entspannung vom Alltag der Großstadt bietet. Gleich nebenan befindet sich mit dem Michaelibad das größte Freizeitbad Münchens. Ramersdorf ist mit U- und S-Bahn sowie Buslinien bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen. Die Fahrt in die Innenstadt von München dauert von Ramersdorf nur wenige Minuten. Mit dem Einkaufszentrum „pep“ und vielen kleineren Geschäften ist der Stadtteil gut mit Nahversorgungseinrichtungen erschlossen.

Sehenswürdigkeiten und Kultur in Ramersdorf

Die Kirche Maria Ramersdorf gehört zu den ältesten noch erhaltenen Wallfahrtskirchen von Bayern. Sie ist der Gottesmutter Maria geweiht. Erste bauliche Zeugnisse des Gotteshauses lassen sich bis ins 14. Jahrhundert zurückführen. Im Bistum München-Freising bildet Maria Ramersdorf einen der wichtigsten Wallfahrtsorte. Allerdings ist die Wallfahrtskirche seit September 2014 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Im historischen Ortskern zieht das Gasthaus „Alter Wirt“ Münchner und ihre Gäste an. Das Gasthaus verfügt über den ältesten Biergarten der Stadt. Die Geschichte geht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Mit dem in der Nachbarschaft befindlichen Mesnerhaus und dem kurfürstlichen Jagdhaus bildet das Gasthaus die historische Mitte von Ramersdorf. Weitere Baudenkmäler finden sich mit der Rogatekirche in der Bad-Schachener-Straße und der Gustav-Adolf-Kirche in der Hohenaschauerstraße. Schön ist die Gegend um den Karl-Preis-Platz, dessen Mittelpunkt ein Brunnen darstellt. An der Ständlerstraße 20 ist außerdem das Museum der Münchner Verkehrsgesellschaft beheimatet. Auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern sind dort alte Tram-Waggons, Busse und Arbeitsfahrzeuge aus verschiedenen Epochen zu sehen. Besonders beliebt bei Besuchern ist der U-Bahn-Simulator, in dem sich Interessierte gern selbst beweisen können.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Stadtteilreport „München Ramersdorf“ einen kleinen Überblick darüber verschaffen konnten, was dieser Münchner Stadtteil zu bieten hat.

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Rainer Fischer, Immobilienmakler München

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Weitere Informationen zum Stadtteilreport München Ramersdorf

Objekte aus dem Stadtteil Ramersdorf finden Sie, wenn aktuell angeboten, auf unserer Page “Immobilien”.

Weitere interessante Informationen über Quadratmeterpreise, Verkaufszahlen sowie Angebotspreise finden Sie in unseren immer wieder aktualisierten Marktbericht für diesen Stadtteil.


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