Wohnungsmieten steigen in ganz Deutschland

wohnungsmieten steigen ganz Deutschland

16.06.2017

Bundesinstitut stellt für das abgelaufene Jahr 2016 flächendeckende Mietsteigerungen fest

Mieterverbände weisen seit Jahren auf das steigende Mietniveau hin, was für viele Mieter mitunter zu einer Belastungsprobe führt. In den meisten Bundesländern wurde seit Juni 2015 damit begonnen, eine sogenannte Mietpreisbremse einzuführen, die dieser Entwicklung entgegen wirken soll, in einigen Bundesländern wird die Einführung noch geprüft. Doch aller getroffenen Maßnahmen zum Trotz müssen sich viele Mieter, die eine neue Unterkunft suchen, langwierig und sehr genau umschauen und wahrscheinlich tiefer in die Tasche greifen als bisher, außer sie geben sich mit einer deutlich kleineren Wohnung in einer weniger attraktiven Wohnlage zufrieden als zuvor.

Quadratmeterpreise sind um durchschnittlich 4,9 % gestiegen

Diese Sichtweise teilt auch das BBSR (Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung). Nach dessen Zahlen sind die Quadratmeterpreise bei Neuvermietungen in 2016 gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 4,9 % angestiegen. Noch höher fielen die Preissteigerungen demzufolge in Großstädten mit über 500.000 Einwohnern aus.

Wie liegen nun die Mietpreise in Deutschland?

Das teuerste Miet-Pflaster ist mit Abstand München. Hier wurde ein durchschnittlicher Quadratmeterpreis von 15,65 € ermittelt. Auf den Rängen folgen Frankfurt a. M. mit 12,76 €, Stuttgart mit durchschnittlich 11,93 €, Freiburg im Breisgau mit 11,39 €, Ingolstadt mit 11,14 € und Hamburg mit 10,92 €. Mit abnehmenden Rängen auf der Hitliste werden die Mietpreise dann schon merklich günstiger, dennoch bleibt die allgemeine Verteuerung spürbar. Für das Bundesland Bayern liegt der allgemeine Durchschnitt im April 2017 bei etwa 10,94 €, für Gesamtdeutschland bei durchschnittlich 7,40 €/m².

Erfreulicher Trend: Mehr Baugenehmigungen

Vor allem in Großstädten und Ballungsräumen steht ein knappes Angebot einer sehr hohen Nachfrage gegenüber. Manche Städte hatten ohnehin bereits mit Wohnungsengpässen zu kämpfen, verschärft wurde und wird die Lage weiterhin auch durch Zuwanderung aus dem Inland und Ausland. Städte und Kommunen sind bemüht, die Lage zu entspannen. Die Zahl für Wohnbaugenehmigungen steigt seit 2009 relativ beständig an. Im Jahr 2016 gab es wieder 21,6 % mehr Genehmigungen als 2015, das statistische Bundesamt gibt für 2016 bundesweit 375.589 Neubaugenehmigungen an. Ein in diesem Zusammenhang erfreulicher Trend.

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Quellen: www.bbsr.bund.de, www.immowelt.de, www.mietpreisbremse.bund.de, www.destatis.de
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